Meine erste Woche bei kothes

Werksstudent Heiner Ahrens berichtet von seinen ersten Erfahrungen in der Welt der Technischen Dokumentation.

Inside

An meinem ersten Tag als Werkstudent in der Redaktion bei kothes wurde ich (gemeinsam mit weiteren neuen Mitarbeitern) in Kempen sehr nett in Empfang genommen. Uns wurden alle Räumlichkeiten gezeigt und alle Kollegen vorgestellt: viele neue Gesichter, viele Namen. Aber alle waren sehr nett und freuten sich über neue Kollegen. Die ersten Tage waren geprägt von Schulungen und einem „Zurechtfinden“ unsererseits. So bildeten eine persönliche Einführung durch unseren Abteilungsleiter und Vorstellungsrunden mit der Geschäftsführung und dem Mitarbeiterbeauftragten den Start in eine sehr lehrreiche erste Woche. Für Dinge wie die Bedienung der Kaffeemaschine und alle weiteren Fragen stand uns jeder gerne beratend zur Seite.

Als sehr positiv empfand ich, dass keine Unterschiede gemacht wurden, welche Erfahrung man mitbringt oder in welcher Anstellung man arbeiten wird. Egal ob festangestellter Redakteur, Praktikant auf dem Weg zur tekom-Zertifizierung oder als Werksstudent mit 20 Wochenstunden neben dem Studium, jeder bekam die gleichen Schulungen, jeder bekam das gleiche Wissen vermittelt.

Uns wurden die wichtigsten Werkzeuge eines Technischen Redakteurs für die alltägliche Arbeit vorgestellt. Mit einer Schulung zu den Grundlagen der Technischen Dokumentation sowie einer Einführung in Risikobeurteilungen beendeten wir unsere erste Woche.

Hast Du schon Projekte bearbeitet?

Die Ansprüche der Kunden an die erbrachten Dienstleistungen und an uns als Redakteure sind hoch. Anspruchsvolle redaktionelle Arbeit zu leisten, ist aber genau unsere Motivation. Wir waren deshalb froh, dass wir uns direkt mit den Werkzeugen vertraut machen konnten, die im Arbeitsalltag der Redaktion zum Einsatz kommen. So bekamen wir neben den Schulungen Testaufgaben und durften uns an einer ersten eigenen Anleitung versuchen – natürlich ein Testprojekt zum Ausprobieren. Aber als Endprodukt sollte eine Bedienungsanleitung (BA) für einen Luftreiniger entstehen. Zur Anschauung stand der Luftreiniger mitten im Raum, sodass wir auch jederzeit das Produkt 'anfassen' konnten. Je mehr wir ausprobierten, desto mehr wurde uns klar, wie spannend die Arbeit werden kann und auf wie vielen unterschiedlichen Wegen man letztendlich zum Ziel kommen kann.

Weitere Inhalte der Schulungen in den ersten Wochen waren das Vorgehen bei einer Normenrecherche, das Auftreten bei Gesprächen mit Kunden, die Fotografie zur Erstellung nutzbarer Bilder in Anleitungen und die Vorstellung des internen Qualitätsmanagements: viel Wissen, das in Zukunft gut genutzt werden will.

Direkt nach der Fertigstellung der BA für den Luftreiniger ging es weiter mit scharfen Projekten: Die Erstellung einer Softwaredokumentation klang nach viel Arbeit fürs "erste Mal". War es auch, denn mir wurde die Aufgabe übertragen, einen Teil der Dokumentation in Eigenverantwortung zu erstellen. Meine Projektkollegen standen mir aber jederzeit hilfreich zur Seite und ich konnte viel lernen. Durch die Zusammenarbeit in diesem Projekt wurde mir gezeigt, wie erfahrene Kollegen mit unterschiedlichen Situationen umgehen oder auf Kunden reagieren. Insbesondere die Herausforderung, sich mit Kollegen aus anderen Filialen (in meinem Fall Bremen und Braunschweig) abzustimmen, war dabei sehr interessant.

Wie sieht Deine Zukunft bei kothes aus?

Nach meinen ersten Projektbeteiligungen werde ich auch in Zukunft weiterhin die Möglichkeit bekommen, meine Kollegen bei aktuellen Projekten zu unterstützen, wenn Not am Mann ist. Darüber hinaus stehe ich auch immer für Aufgaben bereit, die handwerkliches Geschick benötigen oder die bei den Kollegen neben der Projektarbeit liegen bleiben.