Job und Familie – keine (Un-)Vereinbarkeit?

Stefan Leurs, Vater und Technischer Redakteur, zieht ein Fazit.

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© goodluz / Fotolia

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Vor meiner Zeit bei kothes war ich mit dem Thema "Flexible Arbeitszeiten" nicht sonderlich vertraut. Auch mit den anderen Arbeitszeitmodellen, die es bei kothes gibt, kannte ich mich nicht aus. Und wenn ich ehrlich bin, hatte ich mir dazu bisher auch wenig Gedanken gemacht, da meine Familienplanung noch vor mir lag.

Flexible Arbeitszeiten fand ich bei kothes immer schon sehr praktisch. Mit Beginn der Schwangerschaft meiner Frau bekamen diese flexiblen Arbeitszeiten für mich eine ganz andere Bedeutung. So hatte ich beispielsweise die Möglichkeit, meine Frau bei ihrer ersten Ultraschalluntersuchung zu begleiten und an weiteren Entwicklungen während ihrer Schwangerschaft teilzuhaben.

Bei kothes ist es völlig normal, dass Familienväter einer Viertagewoche nachgehen, um mehr Zeit für die Familie zu haben, oder im Homeoffice sind, wenn etwa ein Kind krank zu Hause ist.

Ziemlich schnell wurde mir dadurch klar, welchen hohen Stellenwert das Thema Familie bei kothes hat.

Elternzeit für Väter

Darüber hinaus begegneten mir bei kothes immer mehr Väter, die Elternzeit in Anspruch nahmen. Da die Elternzeit für Väter in Deutschland noch ein relativ junges Thema ist, hatte ich mich zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiter damit auseinandergesetzt.

Für mich tauchte dieses Thema lediglich in den Medien auf in dem Kontext, dass viele Unternehmen es nicht gerne sehen, wenn Väter ebenfalls Elternzeit nehmen – bei kothes ist genau das Gegenteil der Fall. Hier wird mit dem Thema völlig offen und selbstverständlich umgegangen.

Mittlerweile bin ich selbst Vater geworden und habe zur Geburt unseres Sohnes ebenfalls Elternzeit genommen. Dadurch hatte ich die Möglichkeit, eine unvergessliche Zeit zu erleben, und gleichzeitig von Beginn an die Chance, eine gute Bindung zu meinem Sohn aufzubauen, worüber ich sehr glücklich bin.

Dennoch hatte ich nicht das Gefühl, dass meine Arbeit darunter gelitten hätte, sondern war vielmehr in hohem Maße motiviert und konnte so die Kunden zufriedenstellend bedienen.