Ein Jahr danach – Unternehmen unterstützen Studentinnen

Meine Erfahrungen im Mentoring-Programm der Competentia.

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Kaum zu glauben, aber es ist schon ein Jahr her, dass ich meine Mentee Julia Bründt bei der Auftaktveranstaltung in der Hochschule Niederrhein kennengelernt habe. Zu dieser Veranstaltung war ich eingeladen, weil mich eine Mitarbeiterin vom Competentia Kompetenzzentrum Frau & Beruf gefragt hatte, ob ich mir vorstellen könnte, dort mitzumachen. Ohne wirklich zu wissen, was mich in meiner Aufgabe als Mentor erwartet, habe ich sofort zugesagt. Da ich bis dato noch nie als Mentor tätig war, war ich neugierig, was die Aufgabe so mit sich bringen würde, und habe die Chance gesehen, dabei auch etwas zu lernen.

Tatsächlich war die Aufgabe sehr frei formuliert. Es ging darum, der Mentee bei Fragen zur Seite zu stehen, die sich rund um Weiterentwicklung, Zukunftspläne und Karrierechancen drehen. So bekommen Studierende, die sich in einer Phase der Orientierung befinden, Unterstützung bei Entscheidungen für ihren beruflichen Lebensweg. Gerade dann, wenn vielleicht Eltern oder andere Bezugspersonen keine eigenen Erfahrungen in dem Bereich haben, in dem die Mentee tätig werden will, hilft es, jemanden mit spezifischen Erfahrungen um Rat bitten zu können.

Die Paare aus Mentorin bzw. Mentor und Mentee wurden von Competentia exzellent ausgewählt. So haben Julia und ich uns gleich auf Anhieb gut verstanden. Dass die Chemie stimmt, ist meiner Meinung nach eine wesentliche Voraussetzung für ein funktionierendes Mentoring. Wer würde schon Ratschläge von jemandem entgegennehmen, der einem unsympathisch ist ...

Nach dem Kennenlernen im Rahmen des ersten Workshops haben Julia und ich uns mehrmals getroffen, telefoniert und per Video zusammengeschaltet, um uns auszutauschen. Was bei den einzelnen Treffen ausgetauscht wurde, ist natürlich vertraulich und soll hier nicht Thema sein. Ich kann aber sagen, dass der Wissensaustausch nicht nur einseitig war. Auch ich habe viel von Julia lernen können, indem sie mir (aus der Sicht eines Menschen der Generation Z) Feedback zu aktuellen Themen geben konnte, mit denen ich mich als Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens so beschäftige. So gab Julia mir z. B. hilfreiche Anregungen bei den ersten Gehversuchen, unseren Videoblog in YouTube aufzubauen. Es war also eigentlich mehr ein gegenseitiges Coaching als eine einseitige Wissensweitergabe vom alten Erfahrenen an die junge Unerfahrene.

Jetzt ist das offizielle Mentoring zu Ende, dennoch werden wir weiter in Kontakt bleiben. Auch für die nächste Runde des Mentorenprogramms habe ich mich freiwillig gemeldet und bin gespannt, ob ich die positiven Erfahrungen weiter ausbauen kann.

So war das Mentoring für mich wirklich eine tolle Erfahrung und ich freue mich schon darauf zu sehen, wie Julia ihren Weg gehen wird, zu dem ich vielleicht ein ganz kleines Stückchen beitragen konnte.

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