Do it yourself: Qualitätssicherung in der Redaktion

Eine erste, einfache Qualitätsprüfung kann man zügig mit Hilfe einer Checkliste selber durchführen.

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Es gibt viele Sachen, die ich mag. Ich mag zum Beispiel Schnabeltiere, Listen und konsistente, einheitliche Dokumente. Ersteres ist für den folgenden Artikel weniger wichtig, das Zweite und Dritte lässt sich zufälligerweise hervorragend kombinieren. Meine Lieblingsliste ist die Checkliste, da man mit jedem Häkchen einen kleinen Erfolg verzeichnen kann. So habe ich beim Einkaufen immer einen Stift dabei, um alles, was im Korb ist, auf meiner Liste abzustreichen. Es gibt auch keinen Urlaub, vor dem ich nicht eine Packliste schreibe, bei der jede Zeile mit einem leeren Quadrat ergänzt ist, in das ich ein Kreuzchen setzen kann, sobald der Gegenstand im Rucksack ist.

Auch im beruflichen Alltag bin ich begeisterte Checklisten-Schreiberin: Damit ich bei einem freigegebenen PDF nicht als Erstes einen ungültigen Link oder Ähnliches finde, habe ich mir eine Checkliste erstellt, mit der ich meine Informationsprodukte jeweils auf formelle Kriterien wie Rechtschreibung, Terminologie und Darstellungskonventionen prüfe, bevor sie ins Review gehen oder bei absoluter Zeitnot gleich freigegeben werden. Inhaltliche Fehler oder fehlende Informationen werden damit aber nicht abgefangen. Die Checkliste kann und darf also keine umfassende Durchsicht ersetzen und die Prüfung auf Vollständigkeit und fachliche Richtigkeit ist natürlich mindestens ebenso wichtig und bei Zeitnot vorzuziehen.

Mit der Checkliste versuche ich jedoch, mein Dokument innerhalb von wenigen Stunden (Erfahrungswert: mindestens 4 Stunden) bestmöglich zu vereinheitlichen und meine schlimmsten Patzer zu beheben. Diese Checkliste und einige Erläuterungen dazu finden Sie im geschützten Bereich unseres Infoportals smart space (hier geht es zur Registrierung).